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Katastrophe

Dienstag 1. September 2009

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Die beiden Gründungsvorstände der Freundschaft zwischen der Maintaler und der Montalbanaise schafften es einmal die ganzen Überraschungen für sich zu behalten und so wirklich für überraschte Gesichter zu sorgen. Was bei den Beiden eigentlich nicht üblich war, denn trotz Sprachschwierigkeiten, sorgten sie in der Regel dafür, dass alle Überraschungen schon beim Gegenüber vorher bekannt waren. Doch bei der Hundertjahrfeier eben nicht. So saßen die Maintaler im festlich geschmückten Saal und der Vorstand der Maintaler am Mikrofon und wollte die nächste Überraschung ankündigen.

Die Maintaler hatte ein Stück extra für diesen Anlass komponieren lassen und wollte es jetzt uraufführen. Das Stück hieß Gugelhupf und deshalb waren auch solche unter einem Tuch verborgen. Doch auch der Vorstand der Montalbanaise hatte genau in diesem Augenblick eine Überraschung vorbereitet, nämlich einen Riesengeburtstagskuchen mit hundert Kerzen. Diese waren bereits angezündet und mussten also sofort präsentiert werden. Blöd nur, dass genau in diesem Augenblick der Vorstand am Mikrophon schon begonnen hatte, seine Überraschung zu präsentieren.

Mitten im Satz erlosch plötzlich das Licht und unser armer Vorstand stand im Dunkeln, was ihn sichtlich nervös machte. Er forderte vehement dass das Licht wieder angemacht werden sollte. Was aber nicht passierte, weil ja der Geburtstagskuchen präsentiert wurde, dessen brennende Kerzen im Dunkeln ja besser wirken. Nachdem der Kuchen präsentiert worden war und das Licht wieder angemacht wurde, wurde dann auch noch der Gugelhupf präsentiert und so gab es für alle Kuchen satt. Und auch unser Vorstand hatte sich nach der ersten Aufregung schnell wieder beruhigt.

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